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Bild Copyright: Gerasimov
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Hypertonie: Künstliche Befruchtung unter Druck?

Schätzungsweise jedes sechste Paar benötigt Hilfe bei der Erfüllung des Kinderwunsches. Nun werden Stimmen laut, dass die In-vitro-Fertilisationen kardiovaskuläre Risiken für die Kinder erhöhen. Bis zu 15% von ihnen sollen laut einer Studie von Dr. Urs Scherrer, Kardiologe am Inselspital Bern, bereits im Jugendalter unter einem etablierten Bluthochdruck leiden.

Prof. Dr. med. Barbara Sonntag, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin bei den amedes-experts im Hamburger Barkhof, wurde vom doccheck Portal zum Thema befragt. „Bestätigen sich die Ergebnisse mit 15% Hypertonie-Patienten, wäre das in der Tat besorgniserregend“, sagt sie. Wichtig sei jedoch, Scherrers Arbeit richtig zu interpretieren. „Die Kohorte ist recht klein, was zu Verzerrungen im Ergebnis führen kann. Zudem hat Scherrer verschiedene Methoden der IVF zusammen untersucht, was die Interpretation erschwert.“. Eine deutlich größere Studie aus dem Jahr 2015 zum Beispiel zeige zwar signifikante, jedoch deutlich schwächere Effekte.

Insbesondere die Aufklärung über potenzielle Risiken ist Prof. Sonntag zufolge wichtig: „Derzeit ist es häufig so, dass Paare mit einem unerfüllten Kinderwunsch zunächst vor allem an die Schwangerschaftsrate denken, wir in der Praxis aber auch über mögliche Schwangerschaftsrisiken und die Folgen für die Kinder sprechen“, sagt sie.

Den vollständigen doccheck Artikel lesen Sie HIER.

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Juliane Ahlers

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