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©istock.com/wildpixel
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Pressemitteilung -

Coronavirus: endokrinologikum Hamburg bietet Antikörper-Sprechstunde an

Das endokrinologikum Hamburg bietet seit Kurzem eine Antikörper-Sprechstunde und entsprechende Antikörper-Diagnostik auf SARS-CoV-2 an. Das Angebot richtet sich vor allem an Menschen in systemrelevanten Berufen sowie an Personen, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Nach vorheriger Terminvereinbarung können sie sich mittels eines Bluttests auf Coronavirus-Antikörper des Typs IgG testen lassen. Der Nachweis von IgG-Antikörpern kann als möglicher Immunschutz bei den getesteten Personen interpretiert werden. Die Erfassung des Immunstatus ist vor allem für systemrelevante Berufsgruppen und medizinisches Personal von Bedeutung.

„Wir freuen uns, dass wir die Coronavirus-Antikörper-Tests nun auch einem breiteren Personenspektrum zugänglich machen können“, sagt Prof. Dr. med. Martin Merkel, Ärztlicher Leiter des endokrinologikum Hamburg. „Der Antikörpertest gibt Aufschluss darüber, wer bereits eine Corona-Infektion durchgemacht hat und damit nach heutigem Kenntnisstand möglicherweise eine gewisse Immunität besitzt, und wer bislang noch nicht betroffen war. Ein Test allein kann jedoch noch keine hundertprozentige Gewissheit geben, weshalb wir im Rahmen der Sprechstunde ausführlich über die Funktionsweise der Tests und die Interpretation der Ergebnisse aufklären,“ so Merkel.

Patienten können telefonisch unter 040 / 33 44 11 9898 einen Termin zur Blutentnahme vereinbaren. Das Blut wird anschließend an ein Labor zur Analyse übermittelt. Das Ergebnis liegt in der Regel innerhalb von 1-2 Werktagen vor. Eine Befundmitteilung ist bei Bedarf auch telefonisch möglich. Die Ärzte am endokrinologikum begleiten den Prozess und beantworten alle aufkommenden Fragen.

Die Kosten für den Test betragen für Selbstzahler 17,49 Euro zzgl. 14,91 Euro für die ärztliche Leistung. Die Kosten für Privatpatienten liegen bei 20,11 Euro zzgl. 14,91 Euro für die ärztliche Leistung.

Antikörpertest

Antikörper zeigen an, dass ein Kontakt mit dem Virus und eine entsprechende Immunreaktion stattgefunden haben. Für den serologischen Nachweis werden unterschiedliche Nachweisverfahren (ELISA, ECLIA) eingesetzt. Mit diesen Methoden werden SARS-CoV-2-Antikörper vom Typ IgA bzw. IgM und IgG, in Teilen in Kombination, nachgewiesen.

Ein Antikörperteste sollte frühestens eine Woche nach Symptombeginn vorgenommen werden. Ärzte sollten dabei zwei Blutproben im Abstand von sieben bis 14 Tagen entnehmen, die zweite Probe nicht vor der dritten Woche nach Symptombeginn. In der Frühphase sind meist IgA- und/oder IgM-Antikörper nachweisbar. Nach ca. 2-3 Wochen sind die Antikörper in aller Regel deutlich nachweisbar. Dann finden sich auch IgG-Antikörper, die einen Hinweis auf eine durchgemachte Infektion und einen möglichen Immunschutz liefern können. Ob nach durchgemachter Infektion tatsächlich eine langwährende Immunität besteht, ist aktuell Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Ein negativer Antikörpertest schließt eine akute Infektion mit SARS-CoV-2 nicht aus. Gelegentlich kann die Immunantwort auf die Infektion unterhalb der Nachweisgrenze der Methoden liegen. Auch Patienten ohne nachgewiesene Antikörper können eine Infektion durchgemacht haben und eine Immunität entwickeln, da der Immunschutz des Menschen auch auf anderen Ebenen besteht.

Weiterführende Informationen und Services für Journalisten

Gerne vermitteln wir Ihnen einen Termin für ein Interview/Hintergrundgespräch mit dem ärztlichen Leiter des endokrinologikums Hamburg, Prof. Dr. Martin Merkel.

Es besteht zudem nach vorheriger Absprache die Möglichkeit eines Ortsbesuchs inkl. Blutabnahme und Antikörpertest für Journalisten. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an.

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Juliane Ahlers

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