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Bild Copyright: gustavofrazao - stock.adobe.com
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Sechs endokrinologika als spezialisierte Ullrich-Turner Zentren zertifiziert

Die endokrinologika Berlin, Frankfurt, Göttingen, Hannover, Stuttgart und Ulm erhielten das Zertifikat über die Erfüllung der festgelegten Kriterien für eine qualifizierte medizinische Versorgung von Mädchen und Frauen mit Turner-Syndrom.

Unter den seltenen Erkrankungen ist das Ullrich-Turner-Syndrom eine der häufigeren: Eines von 2.500 Mädchen ist betroffen. Die Kinder kommen mit nur einem funktionellen X-Chromosom auf die Welt und leiden oft ihr Leben lang unter den Folgen, zu denen Kleinwuchs, eine verzögerte bis ausbleibende Pubertätsentwicklung und Unfruchtbarkeit gehören können. Auch Störungen im Zuckerstoffwechsel, Mittelohrentzündungen, Herzprobleme und psychische Erkrankungen treten häufig auf. Zudem haben UTS-Patientinnen ein erhöhtes Risiko für spezifische gesundheitliche Probleme, die zu einer verkürzten mittleren Lebenserwartung führen.

Zwar gibt es seit 2017 eine Leitlinie zur Behandlung von Betroffenen, diese wird jedoch oft noch nicht umgesetzt. Zudem sind viele Ärzte mit dem Krankheitsbild nicht vertraut. Deshalb gründen die Deutsche Gesellschaft für Kinderendokrinologie und -diabetologie (DGKED), die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und die Turner-Syndrom-Vereinigung Deutschland seit kurzem gemeinsam spezielle Turner-Behandlungszentren.

In zertifizierten „Zentren für die medizinische Versorgung von Mädchen und Frauen mit Turner Syndrom“ soll Patientinnen eine umfassende und leitliniengerechte Behandlung ermöglicht werden. Wir freuen uns sehr, dass gleich sechs unserer MVZ in die Reihe der zertifizierten Zentren aufgenommen wurden:

Die endokrinologika Berlin, Frankfurt, Göttingen, Hannover, Stuttgart und Ulm erhielten das Zertifikat über die Erfüllung der festgelegten Kriterien für eine qualifizierte medizinische Versorgung von Mädchen und Frauen mit Turner-Syndrom.

„Wir alle behandeln Mädchen und Frauen mit Turner Syndrom seit vielen Jahren interdisziplinär“, so Dr. med. Ariane Melzer, Standortleiterin des endokrinologikum Hannover. „Die Zertifizierung war deshalb für uns ein logischer Schritt in der Weiterentwicklung der Behandlungsmöglichkeiten für diese Patientinnen.“

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Juliane Ahlers

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