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©istock.com/wildpixel
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Weiterhin deutliche Zunahme der Positivrate an SARS-CoV-2-PCR-Tests, auch über die Osterfeiertage

Pressemitteilung des ALM e.V. (Akkreditierte Labore der Medizin)

Auch wenn das Bild der Coronatestungen über die Osterfeiertage gesondert betrachten werden sollte, setzt sich der Trend der vergangenen Wochen fort: Die Zahl der SARS-CoV-2-Neuinfektionen bleibt weiterhin hoch und die britische Variante B.1.1.7 hat sich durchgesetzt – ihr Anteil liegt bundesweit bei über 80 Prozent der diagnostizierten Fälle, regional teilweise noch deutlich darüber. Die Positivrate stieg in der KW 13 auf 11,3 Prozent (Vorwoche: 9,5). Dabei wurden in der Karwoche erwartungsgemäß weniger SARS-CoV-2-PCR-Tests angefordert. Im Vergleich zur Vorwoche ging die Zahl der PCR-Tests um rund 18 Prozent auf 1.050.115 zurück. Insgesamt wurden 118.945 Menschen positiv auf das Vorliegen einer Coronainfektion getestet (Vorwoche: 121.982). Das zeigt die Auswertung der Akkreditierten Labore in der Medizin – ALM e.V., an der 176 (+ 1) Labore aus dem ambulanten und stationären Bereich teilgenommen haben.

Trotz der etwas geringeren Gesamtzahl an PCR-Tests hatten die fachärztlichen Labore über die Osterfeiertage alle Hände voll zu tun. Das zeigen die Zahlen an durchgeführten SARS-CoV-2-PCR-Tests, die auf insgesamt hohem Niveau blieben. „Das Virus kennt keine Feiertage. Selbstverständlich haben wir deshalb auch über Ostern angemessene Laborkapazitäten zur Verfügung gestellt, um die Bürgerinnen und Bürger zeitnah und verlässlich mit Diagnostik aus dem Labor versorgen zu können“, erklärt Dr. Michael Müller. Besorgt sieht der 1. Vorsitzende den mancherorten allzu lockeren Umgang mit der Pandemie. „Gerade in der jetzigen Phase der Pandemie, verbunden mit der rasanten Ausbreitung der britischen Variante, ist es ganz wichtig, dass wir nicht müde werden, die AHA + L-Regeln einzuhalten.“

Man habe es durchaus mit einer zweiten Pandemie zu tun, die nicht uneingeschränkt mit der 1. Welle im Frühjahr 2020 vergleichbar sei, sagt auch Nina Beikert: „Wir haben es selbst in der Hand, wie sich die Pandemie weiterentwickelt. Neben der Verstärkung der Impfanstrengungen und der konsequenten Umsetzung der Nationalen Teststrategie mit breiter und niedrigschwelliger Testung sollten wir alle unseren Teil dazu beitragen und möglichst unsere Kontakte reduzieren, konsequent Abstand halten und Maske tragen“, so die Vorständin im ALM e.V. Zudem sollten alle im Gesundheitswesen Verantwortlichen die Hausärzte bei ihrem jetzt anlaufenden Impfeinsatz maximal unterstützen, dies könne eine Trendwende einleiten.

Die Akkreditierten Labore in der Medizin sehen die SARS-CoV-2-Antigentests und auch die Selbsttests als gute und wichtige Ergänzung zur SARS-CoV-2-Diagnostik im fachärztlichen Labor. Es müsse allerdings ganz klar kommuniziert werden, dass diese Tests kein Freibrief für Lockerungen sein können: „Antigentests sind und bleiben Momentaufnahmen, die lediglich am Untersuchungstag Gültigkeit haben“, sagt auch Vorstand Wolf Kupatt. Die Getesteten sollten deshalb lernen, verantwortlich damit umzugehen. Positive Ergebnisse von Schnell- oder Selbsttests müssen auf jeden Fall mit PCR-Diagnostik bestätigt und entsprechend konsequent gehandhabt werden. „Vieles wird davon abhängen, ob wir es schaffen, in dieser schwierigen Phase der Pandemie Geduld zu bewahren, bis die Impfkampagne so in Schwung kommt, dass man wieder auf mehr Normalität hoffen kann“, so die Vorstände im ALM e.V.

Die Nationale Teststrategie des Bundesministeriums für Gesundheit finden Sie auf der Homepage des Robert Koch-Instituts.

Auf unserer Homepage finden Sie FAQ zum Thema. Diese aktualisieren wir regelmäßig. Bei weiteren Fragen freuen wir uns über Ihre schriftliche Anfrage an c.wanke@alm-ev.de.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die hier ermittelten Daten mit weiteren Daten am RKI zusammengeführt werden. Die daraus entstehenden Daten stellen das Gesamtbild über das Testgeschehen in Deutschland dar. Eine anderweitige Nutzung der Daten darf nur mit Hinweis auf die Erhebung des ALM e.V. als Quelle erfolgen.

Weitere Infos zum SARS-CoV-2-Virus, zu COVID-19 und zur aktuellen Lage finden Sie unter www.rki.de, www.bmg.bund.de, www.kbv.de

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Juliane Ahlers

Juliane Ahlers

Pressekontakt Leiterin Kommunikation Unternehmenskommunikation 040.33 44 11 95 40