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​Gefäßerkrankungen bei Kindern nach Reagenzglasbefruchtung?

News   •   Nov 24, 2018 08:30 CET

Offener Umgang mit dem Thema künstliche Befruchtung ist der Schlüssel.

Bereits im medizinischen doccheck-Forum hat sich Prof. Dr. med. Barbara Sonntag, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin bei den amedes-experts im Hamburger Barkhof zu einer Schweizer Studie zum Thema „kardiovaskuläre Risiken für in-vitro Kinder“ geäußert. Nun hat auch das Hamburger Abendblatt einen Beitrag dazu gebracht, in dem die erfahrene Reproduktionsmedizinerin erneut zitiert wird:

„Ich begrüße es, dass wir diese Studie haben“, so Prof. Sonntag. „Es ist gut, dass jetzt, wo die Kinder älter werden, immer mehr Parameter erhoben werden und immer mehr Daten zur Verfügung stehen“. Die Schweizer Studie sei jedoch sehr klein, so dass es wichtig sei, jetzt keine Panik zu verbreiten. Auf künstliche Befruchtung beispielsweise wegen des möglichen Bluthochdruckrisikos zu verzichten, auch wenn dies der womöglich letzte Weg sei, sich den Wunsch nach eigenen Kindern zu erfüllen, hält sie deshalb für übertrieben. Schließlich setzen sich Menschen auch vielen anderen Gefahren wissentlich aus – beispielsweise dem Rauchen, Zuckerkonsum und Bewegungsmangel. Zudem zeigten die vorhandenen Studien auch, dass der Großteil der IVF- und ICSI-Kinder sich normal entwickelten und gesund seien.

„Wichtig ist vor allem der offene Umgang mit dem Thema künstliche Befruchtung innerhalb der Familie“, sagt Prof. Sonntag. „Nur so können potenzielle Risikofaktoren gegebenenfalls proaktiv angegangen werden!“.

Den vollständigen Artikel des Hamburger Abendblatts finden Sie HIER.

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