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Bild Copyright: Steve Debenport, iStock
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News -

endokrinologikum Berlin erweitert Angebot zur Knochendichtemessung

Kombination von DXA (Osteodensitometrie) und TBS (Trabecular Bone Score)

Die WHO definiert Osteoporose als „eine schleichende systemische Skeletterkrankung, die sich durch verminderte Knochenmasse und eine mikrostrukturelle Zersetzung des Knochengewebes mit der Folge von Knochenbrüchigkeit und einem erhöhtem Frakturrisiko auszeichnet“. Oft betrifft dieser Prozess ältere Menschen. Über 50% der osteoporotischen Frakturen treten jedoch bei Patienten auf, die nicht unter die messtechnische Definition einer „Osteoporose“ fallen. Sie leiden in der Regel an anderen Erkrankungen und/oder müssen Therapien in Anspruch nehmen, die Knochenschwund verursachen können. Andersherum bedarf nicht jede messtechnisch festgestellte Osteoporose einer Therapie.

Die Knochendichte wird per Osteodensitometrie (DXA) gemessen, um das Frakturrisiko unter Einbeziehung weiterer medizinischer Daten zu beurteilen und eine Therapieentscheidung zu treffen. Der in unserem endokrinologikum Berlin neu angebotene Trabecular Bone Score – kurz TBS – erlaubt eine erweiterte Aussage über den Dichtewert hinaus: Über die Analyse der Mikroarchitektur können Rückschlüsse auf die Knochenqualität gezogen werden. 

Insbesondere bei sekundären Osteoporosen ist dieser Wert sehr nützlich, da sich hier Effekte im Bereich der Mikroarchitektur früher darstellen können als bei der Knochendichte. Darüber hinaus wirken sich degenerative Veränderungen weniger verfälschend aus als bei der Knochendichte.

Eine Extramessung ist für den Test nicht notwendig – der TBS kann im Rahmen einer normalen Knochendichtemessung erhoben werden. Auch in der Leitlinie des Dachverbands Osteologie (DVO) wird TBS inzwischen berücksichtigt, da die Messung einen entscheidenden Nutzen bezüglich der Therapieentscheidung bringen kann.

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Juliane Ahlers

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