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Die Teilnehmenden des politischen Austauschs im Göttinger amedes-NewHome (v.l.n.r.: Dr. Sebastian Täubert, Lara Mehlert, Dr. Arndt Gröning, Ronja Westphal, Alexandra Gutwein, Onyeka Oshionwu, Marie Kollenrott, Dr. Markus Althoff, Raiko Krüger

Pressemitteilung -

Politischer Austausch im „NewHome“: Marie Kollenrott und Onyeka Oshionwu besuchen amedes in Göttingen

Energieeffizienz, Klimaschutz und regionale Verantwortung im Fokus

06.03.2026

  • amedes begrüßt Marie Kollenrott (Sprecherin für Energie und Klimaschutz, Bündnis 90/Die Grünen) sowie Onyeka Oshionwu (Oberbürgermeisterkandidatin, Bündnis 90/Die Grünen) zu einem Austausch über nachhaltige Infrastruktur, Energiepolitik im Gesundheitssektor und die Zukunft des Standorts Göttingen.
  • Laborführung durch das neue Göttinger „NewHome“-Labor unter Leitung von Dr. med. Arndt Gröning mit Einblicken in automatisierte Prozessketten, Mikrobiologie und energieeffiziente Gebäudetechnik.
  • Kurzvortrag zur ESG-Strategie der amedes-Gruppe mit Schwerpunkt Energieverbrauch, Klimaschutzmaßnahmen und regulatorische Anforderungen.
  • Offene Diskussionsrunde zu energiepolitischen Rahmenbedingungen, nachhaltiger Transformation im Gesundheitswesen und der Rolle Göttingens als innovationsstarker Gesundheitsstandort.

Göttingen, 06.03.2026. Die amedes-Gruppe hat im „NewHome“ am Anna-Vandenhoeck-Ring die niedersächsische Landtagsabgeordnete Marie Kollenrott (Die Grünen) sowie die Göttinger Oberbürgermeisterkandidatin Onyeka Oshionwu (Die Grünen) zu einem energie- und standortpolitischen Austausch empfangen. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Transformation im Gesundheitssektor.

Von Seiten der amedes-Gruppe nahmen Dr. Markus Althoff (Chief Officer Legal, Compliance & ESG), Raiko Krüger (COO General Laboratory & Specialty Diagnostics), Dr. med. Arndt Gröning (ärztliche Leitung Labor Göttingen), sowie weitere Vertreter*innen des Standorts teil. Ebenfalls anwesend war Alexandra Gutwein, Geschäftsführerin des Bundesverband der Betreiber Medizinischer Versorgungszentren (BBMV), die den gesundheitspolitischen Austausch aus Sicht des Verbandes begleitete.

Einblick in ein hochmodernes Diagnostikzentrum

Im Mittelpunkt des Besuchs stand eine Führung durch das neue Göttinger Labor „NewHome“. Dr. med. Arndt Gröning führte die Gäste durch die Laborbereiche und erläuterten die automatisierten Analyseprozesse, die hochspezialisierte Mikrobiologie sowie die vernetzte digitale Prozesslandschaft.

Das Labor vereint moderne Gerätetechnologie, optimierte Probenlogistik und energieeffiziente Gebäudestrukturen in einem integrierten Gesamtkonzept. Die Verbindung aus leistungsfähiger Hochdurchsatzdiagnostik und nachhaltiger Infrastruktur verdeutlichte, wie medizinische Qualität und Ressourceneffizienz zusammen gedacht werden können.

„Gesundheitsinfrastruktur muss energiepolitisch mitgedacht werden“

Im Anschluss stellte Dr. Markus Althoff die ESG-Strategie der amedes-Gruppe mit besonderem Fokus auf Energieverbrauch, Energieeffizienzmaßnahmen und langfristigen Emissionsreduktion vor. „Moderne Labordiagnostik erfordert eine stabile und leistungsfähige Infrastruktur. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung, Energie effizient einzusetzen und Nachhaltigkeit strategisch zu verankern“, betonte Althoff.

Auch Marie Kollenrott hob die Relevanz energiepolitischer Rahmenbedingungen hervor: „Gerade energieintensive Bereiche wie die medizinische Diagnostik zeigen, wie wichtig es ist, Klimaschutz und Versorgungssicherheit gemeinsam zu denken. Der Gesundheitssektor ist ein relevanter Akteur in der Energiewende.“

Standort Göttingen als nachhaltiger Gesundheits- und Innovationsstandort

Neben energiepolitischen Fragestellungen wurde die Rolle Göttingens als dynamischer Life-Science-Standort intensiv beleuchtet. Mit dem NewHome investiert die amedes-Gruppe in eine moderne, energieeffiziente Infrastruktur, die sowohl aktuelle Versorgungsanforderungen erfüllt als auch langfristig auf Leistungsfähigkeit und technologische Weiterentwicklung ausgelegt ist.

Im Gespräch wurde deutlich, dass Gesundheitsinfrastruktur zunehmend unter komplexen Rahmenbedingungen agiert: steigende Energiepreise, regulatorische Anforderungen und hohe Investitionsvolumina treffen auf einen wachsenden Versorgungsbedarf. Raiko Krüger ordnete die Investition deshalb strategisch ein: „Wir haben uns bewusst für Göttingen entschieden, weil hier Wissenschaft, Versorgung und Unternehmertum aufeinandertreffen. Das NewHome ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein klares Bekenntnis zum Standort.“

Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden offen adressiert. Dr. Markus Althoff machte deutlich:
„Energieintensive Gesundheitsleistungen brauchen verlässliche politische Leitplanken. Wer Versorgungssicherheit, auch im Hinblick auf Krisenszenarien, erwartet, muss auch Investitionssicherheit ermöglichen.“

Aus kommunaler Perspektive wurde die Standortfrage weiter gefasst. Onyeka Oshionwu betonte:
„Gesundheitsunternehmen schaffen hochwertige Arbeitsplätze und tragen zur wissenschaftlichen Strahlkraft Göttingens bei. In einer Zeit, in der viele Sektoren der Wirtschaft im Umbruch sind, ist es mir wichtig, dass Göttingen gerade für diese Zukunftsbranchen die richtigen Rahmenbedingungen bietet.“

Energiepolitische Rahmenbedingungen im Fokus

In der abschließenden Diskussionsrunde standen konkrete Unterstützungsoptionen für energieintensive Infrastruktur sowie Fragen der langfristigen Planbarkeit im Mittelpunkt. Beide Seiten bekräftigten, den Dialog zwischen Wirtschaft, Kommune und Landespolitik fortzuführen, um Innovationskraft, Klimaschutz und Versorgungssicherheit dauerhaft in Einklang zu bringen.



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Informationen zum Unternehmen

Die amedes-Gruppe bietet an über 100 Labor- und Praxisstandorten in Deutschland, Belgien, Österreich und Dubai interdisziplinäre und medizinisch-diagnostische Dienstleistungen für Patienten, niedergelassene Ärzte und Kliniken an. Insgesamt werden täglich über 580.000 Laboranalysen von speziell qualifizierten Mitarbeitern nach dem neuesten Stand der Wissenschaft und Technik durchgeführt. Zudem werden jährlich mehr als 600.000 Patienten von amedes-Spezialisten behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich der gynäkologischen und internistischen Endokrinologie. Ein breites Spektrum an Dienst- und Beratungsleistungen für Labore in Kliniken und Arztpraxen erweitert das Angebot. Mit rund 4.500 Mitarbeitern - darunter mehr als 600 Ärzte und wissenschaftliche Mitarbeiter - ist amedes eines der größten Unternehmen in diesem Umfeld.

Kontakt

  • Die Teilnehmenden des politischen Austauschs
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  • Onyeka Oshionwu im Gespräch
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  • Laborführung mit Dr. Arndt Gröning
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